Die Gewinnung von Ahornsirup – Ein Überblick

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Der leckere und bekömmliche Ahornsirup (engl. "maple syrup") wird aus dem Baumsaft des Zuckerahorns, manchmal auch des Schwarzen Zuckerahorns, hergestellt – einer Baumart, die hauptsächlich im Osten Nordamerikas heimisch ist. Von Kanada bis in den Süden der USA erstrecken sich die Ahornwälder mit den bis zu 40 Meter hohen Bäumen, aus denen im Frühjahr der goldene Saft gewonnen wird.

Tropfen für Tropfen sammelt sich der klare Ahornsaft in den Zapfeimern

Ab etwa Ende Februar, wenn nachts die Temperaturen noch unter dem Gefrierpunkt liegen, tagsüber aber die Sonnenstrahlen schon die Erde erwärmen, beginnen die Ahornbäume, ihre Nährstoffe in Form von Pflanzensaft aus den Wurzeln in die Knospen zu transportieren. Dies ist der perfekte Zeitpunkt für die Ahornsirup-Ernte:

Dazu wird dem Baum ein Teil des Saftes abgezapft, aber nur so viel, dass er keinen Schaden nimmt und sich trotzdem natürlich weiterentwickeln kann (nur etwa 10% des Baumsaftes werden dem Stamm entnommen).  

Um dies zu gewährleisten, muss der Baum mindestens 40 Jahre alt sein. Je älter ein Baum ist, umso mehr Saft produziert er. Etwa 40 Liter Pflanzensaft können einem Ahornbaum durchschnittlich pro Erntejahr abgezapft werden. Diese Menge benötigt man auch, um einen einzigen Liter Ahornsirup herzustellen!

Süße Düfte im Wald: das traditionelle Einkochen des Sirups über Holzfeuer

Durch langsames Kochen über mehrere Stunden hinweg wird der flüssige, farblose Zuckersaft eingedickt. Dabei karamellisiert der Zucker und verleiht dem Sirup schließlich seinen einzigartigen Geschmack und seine goldene Farbe.

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Güteklassen und Qualitätsstufen von Ahornsirup

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