Québec: Das Herzland des Ahornsirups

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Indian Summer in Québec

Schier endlos scheinen die Wälder im menschenleeren Hinterland nördlich von Montréal, dazwischen tupfen sich unzählige blaue Seen, selten zeigt sich ein Dorf oder eine kleine Siedlung. Elche, Bären und Wölfe sind hier zu Hause.

Und wenn ab Mitte September der beginnende Nachtfrost die Laubblätter der über 100 Baumarten von sattgelb bis scharlachrot färbt, bevölkern Schneegänse zu Zehntausenden den Himmel über Québec. Jedes Jahr sammeln sie sich an den weiten Ufern des Sankt-Lorenz-Stromes für eine kurze Rast auf dem Weg in ihre Wintergebiete in südlicheren Gefilden – ein überwältigendes Naturspektakel für Touristen und Einheimische gleichermaßen.

Wo Europa auf Amerika trifft

Französische Trapper waren die ersten Europäer auf dem Gebiet des heutigen Québec – der größten Provinz Kanadas, die sich vom mächtigen Sankt-Lorenz-Strom im Südosten bis zur Hudson Bay im eiskalten, unwirtlichen Norden erstreckt. Auf ihr Vermächtnis trifft man in der Urheimat der Irokesen und Algonkin an jeder Ecke: Französisch ist nicht nur Amtssprache und Muttersprache der meisten Einwohner, auch das kulturelle Erbe Québecs ist, neben seinen vielfältigen indianischen Wurzeln, durchdrungen von den Traditionen seiner einstigen Kolonialmacht Frankreich.

Französisches Flair der Kolonialzeit in der Altstadt von Québec City

So trägt die gleichnamige Hauptstadt Québec im Flusstal des Sankt Lorenz mit ihrer intakten Altstadt, ihrer historischen Festungsmauer und den schmalen, kopfsteingepflasterten Gassen deutlich europäische Züge. Ebenso das pulsierende Montréal mit seinem ältesten Stadtteil "Vieux-Montréal", der historischen Markthalle "Marché Bonsecours" und der beeindruckenden Kathedrale "Notre-Dame de Montréal".

Eine kanadische Spezialität

Auch die Küche der stolzen Quebecois, wie sich die Einheimischen nennen, ist französisch geprägt, wenngleich sie sich hier in der Neuen Welt mit vielerlei regionaltypischen Einflüssen vermischte.

Ahornsirup darf in der "Heimat der Zuckerhütten" natürlich auf keiner Speisekarte fehlen. Ein Besuch in einer "Cabane à Sucre" – einer der zahlreichen Ahornsiruphütten, die meist idyllisch im Wald liegen und ihre Gäste mit leckeren quebecischen Ahornsirup-Gerichten bewirten – ist ein absolutes Muss. Hier gibt es von "Pouding Chômeur" (regionaltypisches Dessert) bis "Fèves au Lard" (gebackene Bohnen mit Ahornsirup) alles, was das süße Herz begehrt.

Für Reisende ein echtes Erlebnis: Ein Abstecher in eine traditionelle "Cabane à sucre"

Im südlichen Québec, wo die Mehrzahl der Menschen lebt, prägen Farmen, Felder und Weideland eine romantische Küstenregion. Von Weinbergen, Obstplantagen und Bierbrauereien über gemütliche Fischerdörfer bis hin zu steilen Fjordhängen lässt sich hier eine ungeahnte kulinarische, kulturelle und landschaftliche Vielfalt entdecken.

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